Der sicherste Weg zu einem der gut bezahlten Jobs als Manager ist der MBA, soviel ist klar. Doch angesichts der unzähligen Programme, die weltweit angeboten werden, stellt sich vor allem eine Frage: Welches MBA-Programm ist das Beste für die eigene Karriere – und welches Gehalt erwartet mich nach dem Abschluss? Wir fassen die Top-Schulen und Gehälter für Sie zusammen.

Auch wenn man sich nicht zwangsläufig ins transatlantische Ausland begeben muss, um ein MBA-Programm zu absolvieren und die eigene Karriere in Schwung zu bringen – der Großteil der renommierten Schulen befindet sich auch heute noch in den USA. Allerdings holt Europa immer weiter auf, vor allem in Großbritannien, Spanien, der Schweiz und Frankreich finden sich einige sehr namhafte MBA-Programme, nicht wenige davon ranken sogar ganz weit oben in den internationalen MBA-Ranglisten. Bei der Karriereplanung gilt es also zunächst, sich für ein geeignetes MBA-Programm zu entscheiden.

Europa holt auf: London Business School, Insead, IMD

Zu den Top-Adressen in Europa gehört ohne Frage die London Business School. Wer hier ein MBA-Programm absolviert, kann nach dem Abschluss mit einem durchschnittlichen Gehalt von mehr als 100.000 Euro rechnen. Ähnlich hoch ist das Einkommen von Absolventen der Insead, die neben ihrem Sitz in Frankreich auch ein Programm in Singapur anbietet. Auch ein MBA an der Said Business School (Universität Oxford) führt der Statistik nach zu vergleichbaren Gehältern, ebenso wie ein erfolgreicher Besuch der schweizerischen IMD. Wer es beim studieren gern etwas wärmer hat, dem bietet Spanien ebenfalls einige gute MBA-Programme – beispielsweise an der IE Business School, deren Absolventen zu Beginn ihrer Karriere ebenfalls durchschnittlich 100.000 Euro im Jahr verdienen. An anderen spanischen Schulen wie der Iese Business School oder der Esade Business School  ist das durchschnittliche Einstiegsgehalt im Beruf nach dem Besuch etwas niedriger, Absolventen können mit etwa 90.000 Euro rechnen.

Weiter an der Spitze: MBA-Programme in den USA

Wenn es ein Programm in den USA sein soll, dann fällt die Auswahl noch um einiges schwerer: Wharton, Harvard, Stanford, Booth,  Stern, Tuck, Columbia Business School  – die Liste der hochkarätigen Namen für ein Studium zum MBA ließe sich problemlos weiter fortsetzen und zeigt klar, dass die USA in der internationalen Managementausbildung immer noch die Nase vorn haben. Übrigens auch bei den Gehältern: Absolventen aus Wharton, Harvard, Stanford und von der Columbia Business School können bereits zu Beginn ihrer Karriere mit einem durchschnittlichen Gehalt von 115.000 bis 120.000 Euro rechnen. Wer ein anderes der führenden MBA-Programme in den Vereinigten Staaten besucht, kommt nach dem Abschluss auf rund 95.000 bis 110.000 Euro Gehalt.

Rankings sind nicht alles

Aber auch MBA-Programme, die etwas niedriger ranken, bieten hervorragende Ausbildungen – man verliert bei all den verschiedenen MBA-Ranglisten schließlich schnell aus den Augen, dass ein Abstand von fünf oder zehn Plätzen bei mehreren hundert bewerteten Schulen so gering ist, dass dies in der subjektiven Wahrnehmung des Studenten kaum einen Unterschied macht. So bieten auch Berkeley oder Kellogg nach wie vor hervorragende Ausbildungen zum MBA mit einem durchschnittlichen Gehalt nach dem Abschluss, das sich vor keiner der führenden europäischen Schulen verstecken muss – auch wenn sie gemäß dem jüngsten Ranking der Financial Times nicht mehr zu den 20 besten Schulen der Welt gehören.